Dass es jedoch nicht überall so positiv läuft, ist Kathrin Robbe bewusst. Sie kennt die Probleme vieler kfd-Gemeinschaften, wenn es darum geht, neue und auch jüngere Frauen zu gewinnen. Ihr Tipp Nummer eins: Eine Präsenz in den Sozialen Medien. Vor allem Instagram biete großes Potential, Frauen mit und von der Vielfalt der kfd zu begeistern und mit regelmäßigen Fotos und Beiträgen zu zeigen, wie lebendig der Verband ist. Zudem sei es wichtig, die Interessen möglichst vieler Mitglieder bei der Planung von Aktionen zu berücksichtigen – im Wissen, dass man es dennoch nicht immer allen recht machen kann: „Man muss mit der Zeit gehen, darf aber natürlich auch die älteren Generationen nicht vergessen“, bekräftigt Robbe. Aktivitäten unter der Woche vormittags seien vor allem für jüngere Frauen unattraktiv, während viele ältere Frauen gerne am gewohnten Treffen am Morgen teilnähmen.
„Es steht und fällt mit dem Engagement der Frauen.“
Das Leitungsteam reflektiert immer wieder, welche Angebote angenommen werden, welche nicht und welche Gründe dies hat. Für zusätzliche Lebendigkeit und Abwechslung sorgten außerdem Netzwerke und Treffen mit anderen Verbänden innerhalb des Ortes, so Robbe. Und auch die Wertschätzung der Mitglieder ist der kfd St. Benedikt Lengerich ein Anliegen: So gibt es beispielsweise ab dem 80. Geburtstag regelmäßig ein kleines Präsent. Um das alles zu koordinieren, braucht es viele helfende Hände. „Es steht und fällt mit dem Engagement der Frauen“, weiß Kathrin Robbe. Dies müsse man immer wieder aktiv fördern, indem interessierte Frauen frühzeitig angesprochen und in den Leitungskreis einbezogen werden – und indem durch gute Öffentlichkeitsarbeit gezeigt wird, was für eine tolle Gemeinschaft die kfd ist.