Der Predigerinnentag setzt ein starkes Zeichen für die Gleichberechtigung von Frauen in der römisch-katholischen Kirche und unterstreicht die Bedeutung weiblicher Perspektiven im kirchlichen Leben. Frauen aus ganz Deutschland und den deutschsprachigen Ländern sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Geistliche Leiterin des kfd-Bundesverbandes Ruth Fehlker erklärt: „Der Predigerinnentag ermutigt Frauen, ihrem Glauben eine Stimme zu geben und sich mit ihren Erfahrungen in die Kirche einzubringen. So wird Gleichberechtigung konkret.“
Auch der Geistliche Leiter Andreas Paul unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Wenn Frauen predigen, wird die Vielfalt des Glaubens hörbar. Damit ist der Predigerinnentag ein wichtiges Signal für eine Kirche, die das Glaubenszeugnis und die Berufung aller ernst nimmt.“
„Preach it!“ steht dabei für den Mut und die Überzeugung, dass die Botschaft des Evangeliums durch vielfältige Stimmen lebendig wird. Der Predigerinnentag schafft Raum für diese Vielfalt und lädt Frauen dazu ein, i dieser durch ihre Predigt Gesicht und Stimme zu geben.
Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung einer Predigt finden sich online unter: www.predigerinnentag.de
Kontakt für Interviewanfragen:
kfd-Bundesverband
Barbara Stöckmann (Pressereferentin)
Tel.: 0211 44992-25, mobil: 0170 3805022
barbara.stoeckmann@kfd.de
Über den kfd-Predigerinnentag:
Bislang ist es Frauen offiziell untersagt, in Eucharistiefeiern zu predigen. Vor allem mit Blick auf den Synodalen Weg der Katholischen Kirche fordert die kfd eine zeitnahe Genehmigung der Partikularnorm zur "Lai*innenpredigt" für den Bereich der Deutschen Bischofskonferenz.
Der kfd-Predigerinnentag soll mit dazu beitragen, Predigten von Frauen in der Katholischen Kirche zur Normalität werden zu lassen. 2025 predigten rund 190 Frauen in etwa 220 Gottesdiensten zu diesem Anlass. Der Zeitraum der Aktion beginnt mit dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena am 29. April und endet mit dem Fest der Apostelin Junia am 17. Mai; in diesem Jahr fällt der Tag zugleich auf den Abschluss des Katholikentages in Würzburg.