kfd zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus
Düsseldorf, 26. Januar 2026. Zum morgigen „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ erinnert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e. V. an die Millionen von Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Zum 27. Januar mahnt die kfd, das unfassbare Leid der Opfer wachzuhalten und die Verantwortung für Gegenwart und Zukunft ernst zu nehmen.
Hintergrund:
Das Maximilian-Kolbe-Werk entstand aus einer Sühnewallfahrt nach Auschwitz 1964, bei der deutsche Katholik*innen spontan Überlebenden halfen und daraus die Aktion „Solidaritätsspende“ entwickelten. 1973 wurde das Werk offiziell gegründet und übernahm eine Vorreiterrolle in der Versöhnung zwischen Deutschen und Polen. Seit den späten 1970er Jahren setzt es stark auf persönliche Begegnungen, die für viele Überlebende eine seelische Befreiung bedeuteten. Bis heute organisiert das Werk Erholungs- und Begegnungsaufenthalte und Zeitzeugengespräche, um Verständigung und Versöhnung in Mittel- und Osteuropa zu fördern.
Die Maximilian-Kolbe-Stiftung wurde 2007 gegründet, um die Versöhnungsarbeit in Europa zu fördern und baut auf den Erfahrungen des Maximilian-Kolbe-Werks mit Überlebenden auf. Sie organisiert seit 2010 internationale Workshops in Auschwitz und entwickelt neue Begegnungsformate mit Partnern in mehreren europäischen Ländern. Dadurch entstand ein wertvolles Netzwerk, das gerade in Zeiten von Krieg und Konflikten besondere Bedeutung hat.
Andreas Paul vertritt die kfd in der Mitgliederversammlung des Werkes und dem Stiftungsrat.

