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kfd zur Entscheidung von Bischof Bätzing: Respekt und Dank für engagierten Einsatz im Synodalen Weg

Statement von Ulrike Göken-Huismann, stv. kfd-Bundesvorsitzende und Synodalin: „Wir bedauern sehr, dass Bischof Bätzing im Februar nicht mehr erneut für den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz kandidieren wird. Wir danken ihm für seinen engagierten Einsatz, vor allem im Synodalen Weg.

Portraet Ulrike Göken-Huismann
Ulrike Göken-Huismann dankt Bätzing besonders für sein großes Engagement für Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche. © kfd/Kay Herschelmann

In einer Zeit tiefgreifender Krisen und großer Herausforderungen – nicht nur in der Katholischen Kirche – hat er den Synodalen Weg maßgeblich geprägt und mit großer persönlicher Verantwortung begleitet – oft gegen erheblichen Gegenwind, teils aus den eigenen Reihen wie auch aus Rom. Bischof Bätzing hat sich konsequent für die dringend notwendigen Reformen in der Katholischen Kirche eingesetzt. Sein eindeutiges Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche, zur Zulassung von Frauen zu allen Diensten und Ämtern sowie zur konsequenten Aufarbeitung sexualisierter Gewalt haben wir stets begrüßt. Sein Engagement für den sakramentalen Diakonat der Frau möchten wir besonders benennen. 

Von seinem Nachfolger erwarten wir, dass der Synodale Prozess konsequent weitergeführt wird. Die Zukunft der Kirche entscheidet sich nicht daran, ob Frauen beteiligt werden, sondern dass sie volle Gleichberechtigung in Verantwortung und Leitung erlangen und zu allen Diensten und Ämtern zugelassen werden.“