„Wir wünschen Bischof Wilmer Gottes reichen Segen, Weisheit und Mut für die anstehenden Aufgaben“, erklärt Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd. Der neue Vorsitzende übernehme sein Amt in einer Phase tiefgreifender kirchlicher und gesellschaftlicher Umbrüche. Umso wichtiger sei es, Brücken zu bauen – innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz selbst, nach Rom, zu den katholischen Verbänden sowie zu den zahlreichen Reformkräften innerhalb der Kirche in Deutschland.
Die kfd erwartet eine tatkräftige und beherzte Fortsetzung des Synodalen Weges. Die dort gemeinsam erarbeiteten Grund- und Handlungstexte müssten weiter konsequent umgesetzt werden. „Die Reformanliegen vieler Christinnen und Christen dürfen nicht ins Stocken geraten. Es braucht Verlässlichkeit und die Bereitschaft, notwendige Veränderungen mutig anzugehen“, so Göken-Huismann. Im Fokus steht für den Frauenverband dabei eine geschlechtergerechte Kirche.
Die Einheit der Christinnen und Christen sei ebenfalls ein zentrales Anliegen, das gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung neue Aufmerksamkeit und Engagement erfordere. Daher gehört ein weites Herz für die Ökumene aus Sicht der kfd zum Amt des Vorsitzenden der deutschen Bischöfe.
Die kfd sichert Bischof Wilmer ihre konstruktive Mitwirkung, ihr kritisches Mitdenken und ihre engagierte Unterstützung zu – im gemeinsamen Einsatz für eine Kirche, die den Menschen zugewandt ist und aus dem Geist des Evangeliums heraus mutig Zukunft gestaltet.