Ausgezeichnete Ideen

„Dein Licht – unsere Stärke“ – unter diesem Motto zeigt die kfd gute und nachahmenswerte Ideen aus allen Ebenen und Bereichen der Verbandsarbeit. Inspirierende Einfälle von Gruppen vor Ort sollen so genauso sichtbar werden wie lokale Projekte aus den Diözesanverbänden und dem Landesverband. Denn schließlich haben viele kfd-Frauen gute Ideen, mit denen sie auch andere anstecken. Und so kann ein einzelnes Licht, ein einzelner Gedanke zum großen Ganzen beitragen und alle Frauen – und damit den Verband – stärken.

Hier stellen wir die Projekte von Ortsgruppen vor, die beim Mutmachpreis 2026 gewonnen haben: Viele Lichter, die Frauen stark machen.

Mutmachfrauen 2026

Wie gelingt es, junge Mütter miteinander zu vernetzen, eine kfd-Gruppe zukunftsfähig aufzustellen oder Frauen öffentlich sichtbar zu machen? Die Preisträgerinnen des Mutmachpreises der Marianne Dirks Stiftung der kfd haben darauf ganz unterschiedliche Antworten gefunden. Bei der Bundesversammlung der kfd wurden sie geehrt.

Mit dem Frauenpreis „Mutmachfrauen“ zeichnet die Marianne Dirks Stiftung alle zwei Jahre Projekte aus, die Menschen miteinander verbinden und neue Perspektiven eröffnen. Die diesjährige Ausschreibung stand unter dem Leitwort „Kraft schöpfen. Mut machen.“ 

Diese Projekte haben 2026 gewonnen

kfd Havixbeck, Diözesanverband Münster

1. Platz: Mama Café

Wo treffen sich junge Mütter heute, um andere Frauen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen oder einfach einmal durchzuatmen? Die kfd Havixbeck hat darauf eine einfache Antwort gefunden: im „Mama Café“. Die Idee entstand nach einem Austausch beim Basistreff der kfd. Schnell war klar, dass ein neues Angebot für junge Mütter und ihre Kinder entstehen sollte – regelmäßig, unkompliziert und ohne große Hürden. 

Statt des Pfarrheims wählten die Frauen bewusst einen anderen Ort: ein inklusives Ladenlokal, in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkommen. Seit Oktober 2024 trifft man sich dort einmal im Monat bei Kaffee und Gebäck. Für die Kinder gibt es Bastelangebote, für die Erwachsenen Zeit für Gespräche. Aus dem Treffpunkt für junge Mütter ist längst mehr geworden. Inzwischen kommen häufig auch Großmütter mit ihren Enkelkindern vorbei. So begegnen sich Frauen unterschiedlicher Generationen, knüpfen neue Kontakte und tauschen Erfahrungen aus – und auch neue kfd-Mitglieder wurden gewonnen.

kfd St. Antonius Geeste, Diözesanverband Osnabrück

2. Platz: kfd ... einmal anders gedacht

Was tun, wenn niemand mehr bereit ist, Verantwortung im Vorstand zu übernehmen? Vor dieser Frage stand auch die kfd St. Antonius Geeste. Doch statt aufzugeben, entschieden sich die Frauen, ihre kfd neu zu denken. Statt wenige Frauen mit allen Aufgaben zu belasten, wurden Teams gegründet, die eigenständig Projekte und Veranstaltungen organisieren. Der Plan ging auf: Drei neue Frauen konnten für den Vorstand gewonnen werden, zwei erfahrene Vorstandsmitglieder blieben zur Unterstützung dabei. Gleichzeitig entstanden neue Gruppen und neue Angebote. Über einen WhatsApp-Kanal informieren die Frauen heute schnell und unkompliziert über ihre Aktivitäten.

kfd St. Konrad Mannheim, Diözesanverband Freiburg

3. Platz: „Trommelmädels talita kum“

Man hört sie oft, bevor man sie sieht. Wenn die „Trommelmädels talita kum“ auftreten, wird es laut, lebendig und mitreißend. Heute gehören ihre Auftritte zum Bild vieler kfd-Aktionen im Dekanat. Gemeinsam sind sie bei Gottesdiensten, Maiandachten, Dekanatsveranstaltungen und vielen anderen Gelegenheiten dabei. Besonders stolz sind die Trommelmädels darauf, dass sie Frauen unterschiedlicher Generationen zusammenbringen und immer wieder neue Interessierte ansprechen. Durch ihre Auftritte wird die kfd für viele Menschen sichtbar, hörbar und neu erlebbar. Link zum Video: 

kfd-Gruppen St. Antonius Baccum, St. Josef Laxten und St. Marien Brögbern- Damaschke, Diözesanverband Osnabrück

Sonderpreis: Poetry-Slam setzt Zeichen

Menschen miteinander ins Gespräch bringen und ein Zeichen für Menschenwürde, Solidarität und Demokratie setzen – das war die Idee für den Poetry-Slam der kfd-Gruppen („Junia“ berichtete bereits in der Ausgabe 4 Juli/August in der Reihe „Generation K“ darüber). Rund 900 Gäste erlebten in einer Kirche einen Abend voller Wortwitz, Nachdenklichkeit und klarer Botschaften. Die Texte griffen gesellschaftliche Fragen auf, erzählten persönliche Geschichten und machten deutlich, wie wichtig Menschenwürde, Solidarität und Demokratie für ein gelingendes Miteinander sind. Die Jury war von der Reichweite und Wirkung des Projekts beeindruckt und zeichnete die einmalige Großveranstaltung mit einem Sonderpreis aus.

Info

Die Marianne Dirks Stiftung der kfd macht sich seit 20 Jahren stark für die Anliegen von Frauen und ist benannt nach der ersten Präsidentin der kfd. Der nächste Mutmachpreis wird 2026 verliehen.

Auch ein spannendes Projekt zu bieten?

Ihr habt ein Projekt, das zum Motto „Dein Licht – unsere Stärke“ passt und wollt es gerne anderen kfd-Frauen vorstellen? Dann meldet euch bei der “Junia”-Redaktion unter redaktion@junia-magazin.de.